„die Gefühle umarmen“

Die Rauhnächte bieten sich grundsätzlich bestens dafür an, unseren Gefühlen viel Raum zu geben und zu lernen, darauf zu vertrauen.

Die Einsichten, die wir über Meditationen, unsere besondere Achtsamkeit, Feinfühligkeit und auch über unsere Träume gewinnen, regen unser Gefühlsleben auf unterschiedliche Weise an, wecken Emotionen und und schaffen intensive Stimmungen.

Lasst uns diese Umstände nutzen, um unsere Gefühle zu umarmen, denn sie sind die Sprache unseres Herzens. Nimm deine aktuellen Gefühle achtsam als Ausdruck deiner gegenwärtigen Erfahrungen an. Beobachte, welche Gefühle gerade präsent sind, wie intensiv sie sind und wie lange sie anhalten. 

Hierbei kann dich eine Meditation sehr gut unterstützen. Wenn du magst nimm dir 10 Minuten Zeit dafür:

Schließe die Augen und entspanne dich. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Atembewegung in deinem Bauch.

Nimm innerlich Kontakt zu deinem Körper auf und fühle, wie sich dein Körper jetzt gerade anfühlt. Falls du Anspannungen spürst, dann gib sie mit dem Ausatmen ab. 

Achte darauf, total enspannt und locker zu sein.

Versuche, die in dir aufsteigenden Gefühle auszumachen und benenne sie dann kurz in folgender neutraler Weise: 

  • „da ist Angst“
  • „Ungeduld taucht auf“ etc

Beobachte auf diese Weise einige Zeit deine Gefühle und komme dann langsam wieder in deinem Körper an – spüre seine Schwere.

Atme drei mal tief durch und öffne die Augen wieder.